Vor Jahren (es müsste mindestens im Jahr 2003 auf dem Schützenplatz in Lengerich gewesen sein) hat es schon Lager mit 180 Teilnehmern gegeben. Bei einer solch großen Teilnehmerzahl geht etwas die intime Atmosphäre verloren und die logistischen Grenzen werden an allen Ecken und Kanten überschritten.

Bis zum Jahr 2008 hatte sich die Teilnehmerzahl wieder auf 120 Personen reduziert, die sich auf 47 Väter und 73 Kinder verteilte.

Im Jahr 2009 hat die Anmeldephase bis dahin alle Rekorde gebrochen. Innerhalb von 26 Stunden war das Lager ausgebucht. Nach intensiven Beratungen des Organisationsteams wurde aufgestockt und es konnten 180 Personen teilnehmen. Diese Entscheidung hatte weitreichende Konsequenzen in den Logistikfragen.

Für das Lager 2010 sah die Zielvorstellung so aus, dass die Teilnehmerzahl wieder verringert werden sollte. Ob 120 oder 180 Personen an einem Wochenende zu versorgen, ist ein erheblicher Mehraufwand. Aber der Anmeldeansturm war noch größer. Nach etwas mehr als 2 Stunden lagen wieder Anmeldungen von 180 Personen vor.

Die ganze Situation hat sich im Jahr 2011 wieder etwas entspannt. Die meisten Anmeldungen wurden zwar direkt nach Freischaltung des Anmeldeformulars abgegeben. Aber erst nach entspannten neun Stunden musste gemeldet werden: Ausgebucht – mit knapp 180 Personen.

Im Jahr 2012 ist das Lager auch wieder mit 180 Personen über die Bühne gegangen. Mittlerweile sind die Logistikfragen soweit geklärt, dass diese Personenzahl als normal angesehen werden kann.

Eine verhältnismäßig lange Warteliste hatte sich im Jahr 2013 gebildet, so dass einige Familien zwischen Anmeldung und tatsächlichem Lager ziemlich lange die Daumen drücken musste. Es hatte sich aber in den letzten Tagen vor dem Lager ziemlich Bewegung im Teilnehmerfeld eingestellt. Im Endeffekt konnten wir allen Vätern einen Platz bieten, die mit wollten bzw. konnten. Somit hatten wir im Jahr 2013 auch wieder den Standardwert von 180 Personen vollkommen ausgeschöpft.

Das Jahr 2014 war in sofern besonders, weil das Lager aufgrund der späten Sommerferien bereits im Juli stattgefunden hatte. Den Termin dafür hatten wir mehr als zwei Jahr im Voraus veröffentlicht. Dennoch ließen sich Terminüberschneidungen mit anderem familienfreundlichen Veranstaltungen scheinbar nicht vermeiden. So ist das Lager mit etwas weniger, aber vielen neuen Gesichtern, erfolgreich mit knapp 170 Personen über die Bühne gegangen.

In Jahr 2015 kehrten wir zur normalen Terminplanung zurück und fuhren wieder nach den Sommerferien vom 11. bis 13. September 2015. Das Anmeldeverfahren 2015 hat alles bisher dagewesene in den Schatten gestellt. Die Warteliste musste bereits nach wenigen Minuten eröffnet werden. Es zeichnete sich das größte Vater.Kind.Zeltlager aller Zeiten ab. Schlußendlich kam es einige Stunden vor Beginn dann doch noch zu Absagen, dass wir mit ca. 185 Personen unterwegs waren.

Es störte uns, dass innerhalb von wenigen Minuten alle Plätze vergeben waren. Es wuchs der Drang für das Jahr 2016, dass etwas geändert worden musste. So haben wir das Anmeldeverfahren umgestellt. Ab Karsamstag, 12 Uhr war das Anmeldeverfahren für 14 Tage eröffnet. So hatte jeder die Chance, seine Anmeldung abzugeben. Die zulässige Grenze liegt bei 200 Personen, für mehr ist der Zeltplatz nicht ausgelegt. So haben wir eine absolute Grenze von 200 Personen. Für das erste Jahr hat das Anmeldeverfahren gut geklappt, es hatten sich im Anmeldezeitraum 199 Personen angemeldet. Perfekt. Einigen Familien hatten aber das Zeitfenster von 14 Tagen bei der Anmeldung nicht erwischt, diese konnten wir dann nicht mehr berücksichtigen. Eine Warteliste hatten wir nicht erstellt.

Nach den guten Erfahrungen wurde für das Jahr 2017 das Verfahren genauso wie in 2016 durchgeführt. Leider hatten uns zu viele Anmeldungen erreicht, wir hatten weit mehr Anmeldungen als maximale Plätze vorhanden sind. Bei äußerst schlechtem Wetter hat das Lager dann mit 199 Personen vom 11. bis 13. August 2017 stattgefunden.

Seitdem eine Anmeldung über einen Zeitraum von 14 Tagen möglich ist, ist alles entspannter und relaxter.

In den Jahren 2018 und 2019 gab es leider zu viele Anmeldungen, so dass wir Absagen erteilen müssten. Jedes Kind und jeder Vater, den wir nicht mitnehmen konnten, tut uns in der Seele weh. Aber die zulässige Kapazität können, wollen und dürfen wir nicht überschreiten.

Für das Jahr 2020 startete das Anmeldeverfahren wieder ab Karsamstag auf unserer Internetseite. Ein weiteres mal sollte es zu einer Rekordteilnehmerzahl kommen. Schlussendlich hatten sich 88 Papas und 156 Kinder angemeldet. Durch die auferlegten Hygienemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie erschien es uns im weiteren Jahresverlauf nicht möglich, diese zu erfüllen. Selbst wenn es erlaubt gewesen wäre, wären die Auflagen so groß gewesen, dass es ein Zeltlager geworden wäre, wie es sich niemand gewünscht und vorstellen konnte. Daher haben wir eine Online-Variante durchgeführt.
Insgesamt sind über 2900 Mails an die Papas versendet worden. Wir haben Tipps und Tricks per Mail und per Video geliefert. Dabei haben wir uns von dem Gedanken leiten lassen, dass die Papas mit ihren Kindern ein besonderes Wochenende erleben möchten. Viele sind unserem Aufruf gefolgt und haben besondere Aktionen gestartet, haben besondere Ausflüge unternommen und/oder haben im eigenen Garten gezeltet. Das war zwar kein Vater.Kind.Zeltlager, wie es ursprünglich geplant war, aber es war trotzdem ein erfolgreiches, interessantes Wochenende.

Wie sich die Entwicklung für die nächsten Jahre ergeben wird, können wir heute noch nicht abschätzen (Stand: Sep.2020)